Berichte von unseren Mitgliedern

16.12.2017: Engagiert für Organspende auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt
hier der Bericht von Horst Gördel: Schwerin 16.12.2017


30.09.2017: unser Vereins-Seminar, 5 jähriges Bestehen
Klink 30. September 2017, geschrieben von Horst Gördel


09.09.2017: Patientenseminar Campus Virchow Klinikum
geschrieben von Horst Gördel


19.08.2017: CANALETTO das Dresdner Stadtfest 2017
von Renee Steffi Hoffmann


10.06.2017: 18. Patientenseminar Dresden
von Birgit Lischke u. Silvia Hoffmann


04.06.2017: Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin
von Sandra u. Horst Gördel


03.06.2017: Tag der Organspende in Erfurt
von Carmen u. Frank Brühl


20.05.2017: 6. Patientenseminar in Jena
von Horst Gördel


21.-23.04.2017: Frühjahrs-Seminar 2017 in Köln
von Horst Gördel


Vereins – Seminar, 24. September 2016 Müritz Klinik in Klink

Unser Vereins-Seminar 2016 fand nun zum 5. Mal statt.
Die Anzahl der Mitglieder hat sich gegenüber dem letzten Jahr nahezu verdoppelt. Dieses ist ein Erfolg und zeichnet die Stärke unserer Selbsthilfegruppe aus.
Hier ist die gute Arbeit der einzelnen Mitglieder hervorzuheben, die sich in der Freizeit nicht scheuen, über unsere Selbsthilfegruppe zu berichten oder zu sprechen.  Nach der Begrüßung durch Fr. Ernst und Fr. Lischke, wurde der Jahresbericht 2015 verlesen und zur Diskussion gestellt.  Der Jahresbericht 2015 war wieder voller toller Ereignisse, die durch die Mitglieder der Selbsthilfegruppe veranstaltet wurden. Einige der Mitglieder nahmen auch an verschiedenen anderen Seminaren und Veranstaltungen teil.
Das Programm für diesen Tag war wieder voller interessanter Themen. Großes Lob geht an unsere Referenten, die ihre Vorträge mit viel Leidenschaft gestalteten.
Dirk Janek, Facharzt für Urologie, Müritz Klink
Thema: Sexualität vor und nach der Nierenspende für Spender und Empfänger
PD Dr. med. Peter Nickel, Charité Universitätsmedizin Berlin – Campus Virchow ,  Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie
Thema: Bluthochdruck bei Einnierigkeit / Besonderheiten nach Nierenspende / Besonderheiten nach Transplantation
Krankenschwester, Cornelia Czerwinski, Müritz Klinik
Thema: Der Spender nach der Spende
Viele Fragen gab es zum Tagesordnungspunkt, Fragen an die Referenten.
Ausführlich und verständlich gingen die Referenten nochmals auf einzelne Probleme ein und es konnten die daraus entstehenden Unsicherheiten bewältigt, verarbeitet oder zumindest erkannt werden.
Ein großes Dankeschön geht auch an die Müritz Klinik, die uns bei der Tagung wieder als zuverlässiger Partner in vielen Angelegenheiten unterstützte.

Sandra und Horst Gördel


Bericht zum Informationstag Organspende in Rostock am 26. August 2016:

Trotz des heißen Wetters, haben wir doch einen erfolgreichen Tag gehabt.
Wir finden, wieder eine erfolgreiche Veranstaltung die dazu diente, den Menschen die Ängste zu nehmen und sich mit einem Spenderausweis zu auszurüsten.
Sehr gut war in Rostock auch das Interesse der Medien. Stadtrundfunk und zwei, auch überregionale Zeitungen zeigten großes Interesse. Die Berichte, die dort zu lesen sind, zeigen unsere Arbeit als Selbsthilfegruppe in der Öffentlichkeit. Gut, dass er aus Sandra Sahra macht ist nicht der Rede wert. Es kommt auf den Inhalt an. Die Artikel nahmen doch einen recht großen Platz ein.
Es gibt sicher noch vieles zu berichten für die Öffentlichkeit.
Ein Punkt wäre zu erklären, warum ein Spenderausweis wichtig ist. Viele haben Angst vor Kontrolle und die Erfassung ihrer Daten. Einige wissen nicht, dass der Ausweis auch eine Erleichterung für die Familie oder der Angehörigen ist, im Notfall eine Entscheidung zu treffen. Einiges konnte trotzdem erklärt werden um die Unsicherheit etwas einzudämmen.

Positiv waren auch die Gänge in die Geschäfte. Viele wussten von der Veranstaltung, konnten aber den Laden nicht verlassen. Hier wurde man freundlich empfangen, es wurde reagiert, freundlich weiter empfohlen oder gleich für die Familie und Angehörige ein Spenderausweis in Empfang genommen. Auch hier zeigten sich die Gespräche von Spender und Empfänger als informativ.

Das Interesse Seitens der Stadt Rostock war positiv zu werten. Dr. Chris Müller, Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters war an der Arbeit unserer Selbsthilfegruppe interessiert und nahm auch an der Verteilung der Spenderausweise Teil.

Prof. Dr. med. Ernst Klar, Direktor der Abteilung für Allgemeine Thorax-,Gefäß-und Transplantationschirurgie an der Uni Rostock, konnte die Berichterstattung in den Medien noch mit Zahlen unterstützen. Auch er nahm an der Verteilung der Spenderausweise teil.

Wir sind der Meinung, unsere Selbsthilfegruppe ist gut aufgestellt bei Veranstaltungen dieser Art.
Schwerpunkte sind, Info über Spenderausweis, Lebendspende im Kreis der Familie und der nächsten Angehörigen, im Freundeskreis und unter Bekannten. Den Menschen die Furcht nehmen, Interessenskonflikte so gut wie zu beseitigen, versuchen am eigenen Beispiel darzustellen wie wichtig eine Lebendspende ist oder welche Unannehmlichkeiten dem Empfänger erspart bleiben. Darzustellen das man nach der Spende als Spender und Empfänger ein normales Leben führen kann.

Fam. Gördel , Berlin


Berichte zum Informationstag Organspende beim Dresdner Stadtfest:

geschrieben von Marion und Holger Liebscher

Standbetreuung zum Stadtfest

Mein Mann ich und halfen am 20.08. bei der Standbetreuung des Selbsthilfevereins „Das zweite Leben – Nierenlebendspende“ mit.
Von 13 – 18 Uhr sprachen wir mit vielen interessierten Stadtfestbesuchern über den Besitz eines Organspende-Ausweises oder über Ablauf und Erfolg einer Lebendspende. Es sprachen uns auch konkret zwei Frauen an, deren Männer nierenkrank sind und die Dialyse kurz bevorsteht. Sie waren sehr an unseren Erfahrungen mit der Lebendspende interessiert.
Viele junge Stadtfestbesucher waren schon im Besitz eines Organspende-Ausweises und standen dem Thema Organspende sehr positiv gegenüber.
Es war ein sehr positiver Nachmittag für uns.

geschrieben von Renee-Steffi Hoffmann

Am 20.08.2016 haben wir im Rahmen des diesjährigen Dresdner Stadtfestes unsere Selbsthilfeorganisation „Das zweite Leben – Nierenlebendspende“ vorgestellt.
An einem Informationsstand luden wir zu informativen Gesprächen ein. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, konkret über eine der Facetten der Organspende, die „Lebendspende“ zu informieren. In diesem Zusammenhang wurde die Bereitschaft einen Organspender-Ausweis bei sich zu führen angesprochen und wir konnten viele der kleinen doch so wichtigen Kärtchen verteilen. Auch haben sich einige von uns unter die Menschen gemischt um zum Thema Organspende (allgemein) die Meinungen der Menschen kennenzulernen. So konnten wir feststellen: wenn es konkret wird, haben viele Menschen einfach Berührungsängste und schieben Entscheidungen gern auf. Uns hat es sehr gefreut, dass sich schon viele junge Menschen mit dem Thema beschäftigt haben. Einige hatten schon einen Organspende-Ausweis und anderen konnten wir durch unsere Erfahrungen und Berichte überzeugen nun auch einen bei sich zu führen.

Prof. Dr. med. Ch. Hugo, Leiter der nephrologischen Abteilung der Uni-Klinik Dresden berichtete über neue medizinische Erkenntnisse und beantwortete Fragen auf dem Sektor der Transplantation. Unterstützt wurde unsere Öffentlichkeitsarbeit von der BARMER GEK Sachsen.

Lars Rohwer als Mitglied des sächsischen Landtages und in seiner Funktion als Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes Dresden besuchte unseren Info – Stand als Ehrengast.
Für uns, als ehrenamtliche Vereinsmitglieder der SHG „das zweite Leben – Nierenlebendspende“ war es ein sehr schöner, erfolgreicher und interessanter Tag auf dem Dresdner Stadtfest 2016.


Feedback zum Frühjahrs-Seminar in Büsum (04/2016):

geschrieben von Monika und Siegfried Berster

Unser Treffen in Büsum war rundherum super. Von Wolfgang und Gabi toll organisiert, gute Unterkunft, nette Leute, hat alles gestimmt. Der Vortrag von Frau Scherhag war mehr als aussagefähig. So viel Wissen über Sozialrecht haben wir noch nie vermittelt bekommen. Auch dass sie uns ihren Vortrag dann nochmals schickt, das ist nicht nur nett. Die Frau engagiert sich!

Für Euer Engagement und Eure Arbeit möchten wir uns nochmals herzlich bedanken. Nochmals herzlichen Dank an Wolfgang und Gabi für das tolle Wochenende, sogar das Wetter spielte für April gut mit.

geschrieben von Heike und Dirk Schönau:

Das diesjährige Treffen war ein komplett gelungenes Wochenende. Für die Organisation ein dickes Lob und herzliches Dankeschön an Gabi und Wolfgang! Unheimlich positiv überrascht waren wir über den tollen Vortrag der Referentin. Ein, wie Frau Scherhag selber sagte, doch recht trockenes Thema hat sie verständlich, humorvoll und an vielen Beispielen erklärend, uns allen nahe gebracht. In kurzer Zeit viel Wissenswertes zum Thema Sozialrecht, Klasse. …..

Sehr gefreut haben wir uns auch, dass Birgit uns noch einmal einen kurzen Abriss ihres Treffens in Dresden gegeben hat. Sie hat im Vorfeld ja eine Menge Arbeit und Zeit investiert. Das Interesse und Lob der dort Anwesenden war sicher mehr als gerechtfertigt.

geschrieben von Renee-Steffi und Jens Hoffmann:

Interessantes Vereinsleben oder „Selbsthilfegruppe“?

Wir haben es wahr gemacht und sind in eine „Selbsthilfegruppe“ eingetreten. Vielleicht können wir ja von gemeinsamen Erfahrungen profitieren, war unser Gedanke. Nun stand im April 2016 unser erstes „Treffen“ an. „Was wird uns hier erwarten?“, waren unsere Gedanken. Eingeladen wurden wir an die schöne Nordsee nach Büsum, ein tolles kleines Hafen-Städtchen im Norden von Deutschland. Natürlich waren wir sehr gespannt, aber wir sagten uns: Lass es uns wenigstens mal ausprobieren. Dieses Treffen von „das zweite Leben-Nierenlebendspende“ war wirklich eine echte Bereicherung für unser Leben nach unserer Transplantation. Wir haben einen sehr interessanten und aufschlussreichen Vortrag über Sozialversicherungsrechtliche Neuigkeiten von Krankenkasse und Rentenversicherung gehört. Andere Mitglieder haben in lockerer Runde ihre meist positiven Erfahrungen mit uns geteilt und die frische Nordseeluft hat das Übrige getan.

Als wir dann zum Ende gefragt wurden, wie es uns denn gefallen hat, sagte mein Mann folgendes: „Ich dachte, hoffentlich erwartet uns hier nicht der sogenannte „Selbsthilfe-Stuhlkreis“…..

Nein, es ist kein „Selbsthilfe-Stuhlkreis“! Diese Erkenntnis und positiven Erfahrungen möchten wir gern auch anderen Nierenspendern und –Empfängern und natürlich allen Interessierten nahe bringen.

(Nierenlebendspende von Jens an Renee Steffi Hoffmann im Januar 2014)

Bei Interesse stehen wir gern mit Rat und Tat zur Verfügung.